@skaphle
Also ich sehe einen Vorschlag zu einem besonders einfachem Rezept jetzt nicht als Empfehlung, insbesondere weil ja auch betont wird dass es noch viele weiter Alternativen zu dem wovon man weg will gibt, alle Fürs und Widers haben und keine die Beste für alle ist. 🤷♂️
Es gibt auch Rezepte für Nichtspezialisten für #xmpp
https://xmpp24.de/
;)
Zynisch
@wusel ich dachte, wir wären in Hackerspaces mal soweit gewesen, dass wir uns nicht über andere Menschen aufgrund von Laptophersteller, Betriebssystem oder Tools lustig machen.
Warum unterstellst Du mir, WhatsApp zu benutzen? Wäre das lustig? Dumm oder falsch?
Aber schön, dass Deine Karawane mich zurück lässt und weiterzieht. Ich wünsche gute Reise! 👋
@fluepke Entblößend, wie Du die gestellte Frage nicht beantwortest.
Ob Du die Nutzung von WA für lustig, dumm oder falsch hälst, kann ich nicht beurteilen. Deine Unterstellung einer Unterstellung allerdings ist haltlos, der Satz bezieht sich erkennbarerweise auf DID-Teilnehmer im allgemeinen, mit WA als US-Dienst als plakativem Beispiel.
@wusel na dann:
Schlecht geschlafen? Ja, tut aber nicht zur Sache und geht Dich nichts an.
Was [am DID] ist übergriffig? Konsumkritik ist übergriffig. Dazu die willkürliche Einteilung in "Gut" und "Böse"; sich zur Moralinstanz zu machen.
Entschuldige bitte, dass ich mich vom "Du" angesprochen fühlte.
Signal ist auch ein US Dienst. Ich halte WhatsApp daher für ein plakativ _schlechtes_ Beispiel.
@fluepke I C. Ich versuche zukünftig, rhetorische Fragen mit ® zu kennzeichnen; sorry, ging davon aus, daß das Konzept allgemein bekannt ist …
›Konsumkritik‹: #DID ist keine »kritische Auseinandersetzung mit dem modernen Konsumverhalten« per se, es geht – meinem Verständnis nach – um, plump, #UnplugBigTech, dem pragmatischen Aufzeigen von praktikablen Alternativen zu Datenkraken.
»Moralinstanz«, »willkürliche Einteilung«, Du lehnst die Initiative zum DID also aus rein prinzipiellen Gründen ab?
@wusel der DID als Tag für Computerweiterbildung und Aufklärungsarbeit ist zweifelsohne wertvoll. Der Kampf gegen BigTech ebenso.
Was IMHO nicht sinnvoll ist, ist die Einteilung in "gut" und "böse" sowie die Erziehung anderer Menschen darin, eine bestimmte Kategorisierung mitzutragen.
Signal hat klare Vorteile ggü. den meisten anderen Diensten. Das rechtfertigt aber nicht zu sagen: "Du sollst nicht WA benutzen, nimm gefälligst Signal!"
Außerdem ist Signal dank AWS ebenso #BigTech.
@wusel spätestens, wenn es darum geht, Aktivismus und Kapitalismus zu verbinden; durch Empfehlungen bestimmter kommerzieller Anbieter, dann bin ich raus. So, wie Privates und Geschäftliches nicht vermischt gehören, gehören Aktivismus und Kapitalismus (Werbung) nicht vermischt. Das kann und darf man natürlich anders sehen. Es wäre sogar vielleicht pragmatisch, aber ich persönlich habe da Prinzipien.
@fluepke Ja und nein; ich kann $Familymember schlecht sagen GMail sei böse und wenn es dann mit Outlook daher kommt, ›Ausguck aber auch!!!‹.
Daher (IMHO): Im Kontext DID muß man konkrete Alternativen (Plural!) nennen, optimalerweise von etwas unabhängigem wie der Stiftung Warentest und nicht dem der Berlin-Bubble verfallenem Kuketz ...
@fluepke Wo siehst Du die ›Einteilung in "gut" und "böse"‹ beim #DID?
Ich sehe den DID ersteinmal unabhängig von der URL di.day — mit einigen der ›Rezepte‹ dort gehe ich nicht konform.
Aber wo steht »Du sollst nicht WA benutzen, nimm gefälligst Signal!«? di.day schriebt doch gerade: »Wenn Du Dich für Signal entscheiden willst, kannst Du loslegen« — positiv die Vorteile ohne WA-Bashing. Was IMHO der Grundtenor des DID ist: Alternativen anbieten mit Vorzügen, ohne Bashing der Mainstream-App …
@wusel @fluepke Das "+1"-Prinzip (einen zusätzlichen Dienst installieren), welches deinen Kommunikationspartnern die Möglichkeit gibt zu wählen, wie sie mit dir in Kontakt treten wollen, ist doch expliziter Teil der Aktion.
(Ich _persönlich_ sehe die Signal-AWS-Abhängigkeit weniger kritisch, weil a.) liegt da kein Plaintext, und b.) ist es ersetzbar ohne das Netzwerk zu killen, aber es ist dennoch ein guter Punkt.)
Aber Threema und Co waren auch explizit als Alternativen benannt.
@wusel @fluepke Die echte Schwierigkeit ist doch: Shit is complicated.
Ja, es gibt XMPP, Email und IRC, und ich persönlich nutze das gerne; aber nicht zu akzeptieren, dass Discoverability, Endgerätesupport, Availability (und am Ende leider auch Algorithmen, Bequemlichkeit und Coolness) eben irgendwie auch wichtig sind um ein Netzwerk mit nicht-Nerds aufzubauen, hat viel zu viele Menschen in die Arme von Bigtech getrieben.
Ohne ein konkretes "X ist besser als Y" wird, es glaube ich, schwierig.
@wusel @fluepke #DID schreibt auch gar nicht vor, dass alle Signal benutzen müssen. Ja, das ist eine gängige Empfehlung und die Website di.day empfiehlt es auch. Aber auch:
"Alternativen zu Signal gibt es natürlich auch, falls Dich das interessiert: Threema oder Element (Nachrichten im Matrix-System, hier kannst Du den Server sogar selbst betreiben). Die Initiative Freie Messenger und andere empfehlen - aus unserer Sicht schon eher für Spezialisten - Messenger auf Basis des XMPP-Standards."
https://di.day/whats-app-zu-signal/